Über Diäten, gesunde Ernährung, Fitness und den inneren Schweinehund

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Wie ihr der Überschrift bereits entnehmen könnt, geht es heute mal nicht um Fair Fashion oder vegane Leckereien. Heute geht es um gesunde Ernährung und Fitness.

Ich liebe gutes Essen. Das war schon immer so. Ich bin ein absoluter Genussmensch. Und weil ich leider (!) nicht zu den Menschen gehöre, die essen können, was sie wollen, ohne dass die Hose am nächsten Tag zwickt, hatten meine Waage und ich noch nie eine besonders harmonische Beziehung. Auch das war schon immer so. Außerdem bin ich ein absoluter Stressesser. Während anstrengender Lernphasen – leider gab es davon in den letzten Jahren so einige – habe ich statt zum Apfel doch lieber zur alt bewährten Schokolade gegriffen. Und Sport und ich – das war auch keine Liebe auf den ersten Blick. Tja, das Ergebnis waren einige Kilos mehr und zu enge Hosen. Was folgte, waren Selbstzweifel und zahlreiche Diäten, bei denen ich größtenteils auf Kohlenhydrate verzichtet habe, denn nur da purzelten die Kilos am schnellsten. Als die zusätzlichen Kilos sich verabschiedet hatten, habe ich natürlich wieder Kohlenhydrate gegessen. Jojo-Effekt lässt grüßen. Auch eine Ernährungsumstellung zu einer veganen Ernährung heißt nicht gleich, dass man sich gesund ernährt. Mittlerweile gibt es Regale voller veganer, stark verarbeiteter und ungesunder Produkte. Es gibt vegane Schokolade, vegane Chips und und und. Natürlich habe ich mich da durchprobiert.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Diäten nichts bringen. Sie sind anstrengend, machen absolut keinen Spaß (oh Wunder) und am Ende kommen die zusätzlichen Kilos fies grinsend wieder zurück. Ich habe mittleweile auch verstanden, dass Wohlbefinden nicht mit einer kleinen Kleidergröße einhergeht, dass Schönheit nichts mit der Gewichtsanzeige auf der Waage zu tun hat und dass man sich selbst nicht mit anderen vergleichen sollte. Es ist erschreckend, wie viele junge Frauen mit ihrem Aussehen unzufrieden sind. Ich gehöre auch dazu. Gerade in den sozialen Medien wird man ständig mit dem konfrontiert, was Marken einem als ideales Schönheitsbild vermitteln.

Ich habe gemerkt, dass ich mich gut und wohl in meinem Körper fühle, wenn ich mich gesund ernähre ohne zu verzichten und regelmäßig Sport treibe. Obwohl ich mich damit gut fühle, habe ich dies bis jetzt lediglich phasenweise geschafft. Mein innerer Schweinehund – gerade an anstregenden Tagen – ist oft so riesig, dass ich ihn nicht überwinde und es mir lieber gemütlich mache. Und schnell bin ich wieder bei Süßigkeiten und Co gelandet.

Das soll sich jetzt ändern. Ich möchte nicht verzichten, aber gesunde Ernährung muss nicht mit Verzicht einhergehen. Es gibt einige inspirierende Blogger, bei denen man unzählige Rezepte für gesunde und vegane Leckereien findet. Justine von Justine kept calm and went vegan zaubert vegane Köstlichkeiten, die ohne großen Aufwand und ohne ellenlange Zutatenliste umgesetzt werden können. Man merkt, wie sehr ihr das Kochen am Herzen liegt. Ihre Food-Fotos sprechen Bände. Außerdem finde ich Ella von Deliciously Ella sehr inspirierend. Sie kocht hauptsächlich vegan (sie verwendet Honig) und auch ihre Rezepte sind für Kochanfänger wie mich wirklich gut geeignet. Wie ihr wahrscheinlich auch an meiner überschaubaren Food-Kategorie erkennen könnt, gehört Kochen leider nicht wirklich zu meinen Leidenschaften. Zu meiner Verteidigung liegt das jedoch auch an meiner kleinen und alten Küche, die lediglich mit einem Mini-Backofen ausgestattet ist. Aber wer weiß, vielleicht werde ich bald voller Freude den Kochlöffel schwingen. Inspirationen habe ich einige gefunden und ja, ich freue mich wirklich, die Rezepte in die Tat umzusetzen.

Was das Sportprogramm angeht, möchte ich vor allem regelmäßig Yoga machen. Ich finde, Yoga tut unglaublich gut und es macht Spaß, vor allem, wenn man merkt, dass man kleine Fortschritte macht. Den ‚Sonnengruß‘ hab ich mittlerweile ganz gut drauf, aber an der Perfektionierung der ‚Krähe‘ muss ich noch arbeiten. Irgendwann falle ich bestimmt nicht mehr vorne über ;).

Habt ihr ein paar Tipps, um den inneren Schweinehund zu überwinden? Und immer her mit leckeren Rezepten!

6 Gedanken zu “Über Diäten, gesunde Ernährung, Fitness und den inneren Schweinehund

  1. Auch wenn es dir nicht viel bringt, sofern du dich nicht wohlfühlst, möchte ich dir schreiben, dass du eine wunderschöne junge Frau bist, auch wenn du vielleicht nicht Kleidergröße 34/36 trägst.
    Dennoch, gesunde Ernährung und Sport sind natürlich nie verkehrt und tragen auf jeden Fall zum Wohlbefinden bei. Bei mir kommt die sportliche Betätigung leider momentan auch zu kurz und ich merke, dass es mir fehlt. Auch wenn ich auf keinen Fall abnehmen möchte, ist es doch schön sich fit zu fühlen.

    liebste Grüße
    Rebecca

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    • Liebe Rebecca,

      lieben Dank für deine lieben Worte. Ich denke, dass ich in der Hinsicht wirklich zu viele Selbstzweifel habe und noch viel an mir arbeiten muss. Aber ich habe wirklich gemerkt, wie viel besser und fitter ich mich fühle, wenn ich Sport mache und gesund esse. Leider kommt das bei mir auch oft viel zu kurz. Mir fehlt auch ziemlich oft die Motivation 😊.

      Liebe Grüße,
      Feli

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  2. Hey liebe Feli,
    ich habe mich gerade total in deinem Blog Eintrag wieder gefunden! Diäten bringen überhaupt nicht. Man sollte niemals beginnen gegen seinen Körper zu kämpfen, sondern ihn so akzeptieren wie er ist und wenn man so weit ist, kann man auch an gesunder Ernährung und intensivere Workouts Spaß finden.
    Schön geschrieben!

    Alles liebe,
    Katharina
    rathersorethansorry.wordpress.com

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  3. Das klingt vielleicht blöd, aber ich schreibe mir immer ein Erfolgsjournal. Über jeden Tag führe ich also ein Tagebuch und da kommt auch meine Ernährung rein. Ich finde das super, so kann man sich auch nicht selbst anlügen.

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