5 gesunde und vegane Frühstücksideen

Ich weiß nicht, ob ich es schonmal gesagt habe, aber ich liiiebe Frühstück – meine liebste Mahlzeit am Tag. Morgens schaffe ich es auch immer am besten, meine Vorsätze, mal öfter etwas Gesundes zu mir zu nehmen, umzusetzen. Abends, wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komme, greife ich dann schonmal schneller auf die üblichen Pasta-Gerichte zurück :). Deshalb gibt es heute 5 gesunde, vegane und recht einfache Frühstücksideen für euch!

1. Avocado Toast

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Ich weiß, Avocados zu kaufen ist nicht besonders nachhaltig, weil sie meistens aus Südamerika eingeflogen werden. Manchmal ergattert man auch welche aus Spanien. Aber ab und zu gönne ich mir welche, weil sie einfach so unglaublich lecker schmecken und super Nährstofflieferanten sind. In einer Avocado stecken ca. 30 % gesunde, ungesättigte Fettsäuren, Lecithin und Vitamin B. Avocado Toast ist auch keine neue Erfindung, aber halt ein Klassiker, der immer geht.

Ihr braucht:

  • 1 Avocado
  • 1 Tomate
  • 2 Scheiben Brot eurer Wahl
  • Salz und Pfeffer nach Bedarf
  • Zitronensaft nach Bedarf
  • Sesam nach Bedarf

Die Avocado entweder in Scheiben schneiden oder mit einer Gabel zerquetschen. Die Tomate in Scheiben oder in kleine Würfel schneiden. Alles salzen, pfeffern und mit Zitronensaft verfeinern. Dann heißt es ab aufs Brot. Als kleines Topping kann ich euch Sesam sehr empfehlen!

2. Haferbrei mit Bananen und Kakaonibs

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Der gute alte Haferbrei! Haferbrei ist ebenfalls voll von wichtigen Mineralstoffen und Ballaststoffen. Einen tollen Post über den Alleskönner Hafer findet ihr übrigens auf dem Blog Subvoyage von Julia und Anna. Der übliche, langweilige Haferbrei lässt sich mit kleinen Handgriffen super verfeinern. Kleiner Tipp: Die Bananen mit dem Brei kochen. Das schmeckt köstlich!

Ihr braucht (1 Portion):

  • ca. 70 g Haferflocken
  • ca. 300 ml Hafermilch oder jede andere Milch, die ihr gerne mögt
  • 1 Banane
  • Kakaonibs nach Bedarf
  • Obst für’s Topping
  • Ahornsirup für’s Topping
  • Mandelmus für’s Topping

Die Milch in einen Topf geben und bei niedriger Stufe erhitzen. Wenn die Milch heiß ist, die Haferflocken mit einem Schneebesen unterrühren. Die Banane in kleine Würfel schneiden und ebenfalls hinzugeben. Dann heißt es Warten – das Umrühren zwischendurch nicht vergessen -, bis der Brei die von euch gewünschte Konsistenz hat. Kurz bevor der Brei fertig gekocht ist, so viele Kakaonibs unterrühren wie ihr mögt. Dann sind sie noch schön crunchy. Anschließend in ein Schüsselchen umfüllen und mit Obst, Ahornsirup und Mandelmus garnieren.

3. Chia Pudding

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Chia Pudding ist auch so eine Sache, die man neben Smoothie Bowls andauernd schön angerichtet bei Instagram findet. Das musste ich mal ausprobieren! Die ersten Versuche sind nicht so gut geglückt. Dann habe ich das Rezept von Deliciously Ella ausprobiert. Tada! Es hat funktioniert und schmeckt auch wirklich gut. Aber ich glaube der größte Fan von Chia Pudding werde ich nicht. Dafür haben die kleinen Dinger es in sich. Sie sind reich an Kalzium, Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren.

Ihr braucht (1 Portion):

  • 4 Esslöffel Chia Samen
  • 250 ml Mandelmilch oder jede andere Milch, die ihr gerne mögt
  • 2 Esslöffel Kokosnuss Joghurt oder Sojajoghurt
  • 1 Teelöffel Ahornsirup, Agavendicksaft oder jedes andere Süßungsmittel, das ihr gerne mögt

Alle Zutaten in einem Glas oder einem Schüsselchen gut verrühren und dann ab in den Kühlschrank. Meiner Erfahrung nach wird die Konsistenz besser, je länger ihr die Mischung im Kühlschrank lasst. Mindestens über Nacht sollte es schon sein. Anschließend mit allem Garnieren, was ihr möchtet. Ich habe mich für Himbeersoße und Himbeeren entschieden. Das kann ich nur empfehlen :).

4. Hafer-Bananen-Pancakes

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Wenn ich Lust auf Pancakes habe, mache ich normalerweise immer die Pancakes, die ich euch schonmal in einem älteren Post vorgestellt habe. Ich hatte aber mal Lust auf etwas anderes und habe mich an Pancakes probiert, die ganz ohne Mehl auskommen. Der erste Versuch ist ziemlich in die Hose gegangen, weil ich mal wieder nicht geduldig genug war.

Ihr braucht (ca. 2 Portionen):

  • ca. 150 g Haferflocken
  • ca. 300 ml Mandelmilch oder jede andere Milch, die ihr gerne mögt
  • 1 1/2 Bananen
  • ca. 1 Teelöffel Kokosöl
  • Obst für’s Topping
  • Ahornsirup oder anderen Sirup für’s Topping
  • Mandelmus für’s Topping

Die Bananen grob zerkleinern und anschließend mit den Haferflocken und der Milch mit einem Pürierstab pürieren. Die Konsistenz müsste jetzt recht zäh sein. Das Kokosöl in eine Pfanne geben und bei niedriger Hitze (ich habe bei meinem Herd Stufe 3 genommen) schmelzen lassen. Anschließend mit einer Suppenkelle den Teig in die Pfanne geben. Jetzt heißt es warten. Wahrscheinlich ist es auch von Herd zu Herd unterschiedlich, aber bei mir hat es etwas gedauert, bis der Pancake auf der einen Seite fest genug war, so dass ich ihn wenden konnte. Bei meinen ersten Versuchen hatte ich nicht die Geduld so lange zu warten, weshalb die meisten kaputt gegangen sind. Dieses Mal hat es super geklappt. Die Pancakes sind zwar nicht so fluffig, wie die üblichen Pancakes mit Mehl und Backpulver, schmecken aber auch wirklich gut. Besonders lecker ist es auch, wenn man in den Teig Kakaonibs gibt! Wenn alle Pancakes fertig sind, geht es an’s Garnieren. Mandelmus dazu schmeckt übrigens auch super.

5. Peanut-Chocolate-Banana-Nice Cream

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Nice Cream habe ich ebenfalls bei Instagram entdeckt und musste es unbedingt ausprobieren. Ich konnte mir kaum vorstellen,  dass man für das Grundrezept lediglich gefrorene Bananen braucht. Tatsache! Was ihr aber auch noch braucht, ist eine Küchenmaschine, die ordentlich Power hat.

Ihr braucht (1 Portion):

  • 2 gefrorene Bananen
  • 1 Esslöffel Kakaopulver
  • 1 Esslöffel Erdnussbutter/-mus
  • Kakaonibs für’s Topping

Die Bananen in Stücke schneiden und über Nacht in die Gefriertruhe packen. Die gefrorenen Bananen in die Küchenmaschine geben und zerkleinern. Zwischendurch ausstellen und mit einem Löffel die Stücke vom Rand mit dem Rest vermischen. Die Maschine wieder anstellen. Zwischendurch wieder ausstellen und erneut mit dem Löffel vermischen. Nach ein paar Minuten werdet ihr sehen, dass die Konsistenz cremiger wird. Das Kakaopulver und die Ernussbutter/-mus hinzugeben und durch die Maschine vermengen lassen, bis ihr eine einheitliche, cremige Masse habt. Dann ist eure Nice Cream fertig! Richtig, richtig lecker und gerade im Sommer das perfekte Frühstück!

Frühstückt ihr auch so gerne? Und was sind eure liebsten Frühstücksrezepte?

 

 

 

 

 

 

 

18 Gedanken zu “5 gesunde und vegane Frühstücksideen

  1. Hach sieht das alles gut aus! Avocado Toast esse ich auch super gerne und häufig. Die Cream hört sich für mich super interessant an und ich glaube, die würde ich nicht nur zum Frühstück naschen :-)

    liebe Grüße
    Rebecca

    Gefällt mir

  2. Auch für mich ist das Frühstück die beste Mahlzeit des Tages und ich tobe mich regelmäßig beim Kreieren meiner Frühstücksgerichte aus. Meistens gibt es eine Smoothiebowl – die Variationsmöglichkeiten sind unendlich und man startet gleich gesund und mit viel Obst in den Tag. :)
    (Ich habe übrigens lustigerweise gestern genau denselben Artikel vorbereitet – also vom Konzept her, nur mit anderen Rezepten. ;) )

    Liebe Grüße
    Jenni

    Gefällt mir

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